Wie Coaching bei mir abläuft & was dich im ersten Gespräch erwartet
- Vera Schildknecht
- 5. Juni
- 4 Min. Lesezeit
Vielleicht spielst du schon länger mit dem Gedanken, ein Coaching zu machen. Und gleichzeitig merkst du: Du weisst gar nicht so genau, was dich dort erwartet. Was passiert in so einem Gespräch? Muss ich vorbereitet sein? Was, wenn ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll? Diese Unsicherheit ist normal. Und sie ist oft der Grund, warum Menschen länger zögern, als sie eigentlich müssten. Deshalb möchte ich dir hier einen ehrlichen Einblick geben. Nicht theoretisch, sondern so, wie ich arbeite.
Für wen dieser Text ist
Du stehst gerade an einem Punkt, wo irgendetwas nicht mehr ganz stimmt. Vielleicht im Job, vielleicht in einer Lebensphase, vielleicht einfach mit deiner Rolle oder etwas was schon länger "stupft". Du kannst es noch nicht genau benennen, aber du spürst: So wie bisher geht es nicht mehr weiter. Vielleicht erkennst du dich genau darin wieder. Oder du weisst, was dich beschäftigt und merkst, dass du alleine nicht weiterkommst. Beides ist ein guter Ausgangspunkt für Coaching.
Der erste Kontakt - kein Druck, kein Entscheidungszwang
Alles beginnt mit einem kurzen Erstgespräch, in der Fachsprache heisst dies: Auftragsklärung. Dieses Gespräch ist kein Verkaufsgespräch. Du musst dich nicht entscheiden, nichts vorbereiten und nichts „richtig" machen. Es geht darum, dass du kurz erzählen kannst, was dich gerade beschäftigt. Und dass wir gemeinsam schauen, ob Coaching für dich im Moment sinnvoll ist und ob ich die richtige Person für dein Thema und für dich bin. Manchmal ist das schnell klar. Manchmal braucht es ein paar Fragen mehr. Und manchmal zeigt sich auch: Etwas anderes wäre im Moment passender. Auch das spreche ich offen an.
Und wenn ich nicht weiss, was ich sagen soll?
Das höre ich oft. Viele kommen ins Gespräch mit dem Gefühl: «Irgendetwas stimmt nicht, aber ich kann es nicht genau benennen.» Genau dafür ist Coaching da. Du musst keine fertige Geschichte haben. Es reicht, wenn du beschreiben kannst, wie es sich im Moment anfühlt. Den Rest entwickeln wir gemeinsam im Gespräch.
Was im Coaching passiert und wie ich arbeite
Ich stelle Fragen. Nicht, um dich zu prüfen, sondern um gemeinsam mit dir Klarheit zu entwickeln. Meine Arbeit ist systemisch und lösungsorientiert. Das bedeutet: Ich schaue nicht isoliert auf ein Problem, sondern auf den Kontext, in dem es entsteht. Auf Wechselwirkungen, Muster, Zusammenhänge, deine Geschichte. Und bewusst auch auf das, was bereits funktioniert - denn genau darin liegen oft die Ressourcen für deinen nächsten Schritt. Wir schauen an, was gerade da ist. Was dich beschäftigt, wo du feststeckst und was sich verändern soll. Dabei geht es nicht darum, die perfekte Lösung zu finden. Sondern einen nächsten Schritt, der für dich stimmig ist. Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle: Reicht es nicht, einfach mit Freunden zu sprechen? Und ja, Gespräche im privaten Umfeld können entlasten. Gleichzeitig bringen sie oft Meinungen, Erfahrungen oder gut gemeinte Ratschläge mit sich. Im Coaching geht es nicht darum, dir zu sagen, was richtig ist, sondern darum, dass du deinen eigenen Weg klar erkennst.
Was du von mir nicht bekommst
Ich gebe dir keine Ratschläge im Sinne von «du solltest jetzt…». Ich analysiere dich nicht von oben herab. Und ich arbeite nicht mit vorgefertigten Lösungen. Das bedeutet nicht, dass ich passiv bin. Im Gegenteil: Ich höre genau hin, frage nach, spiegle, strukturiere und bringe neue Perspektiven ein. Aber die Richtung gibst du vor. Denn es ist dein Ziel und dein individueller Lösungsweg. Coaching ist keine Therapie und keine Beratung. Es ist ein strukturierter Prozess, in dem du die Expertin oder der Experte für dein Leben bleibst und ich den Rahmen halte, damit du klarer sehen kannst.
Wie sich Coaching anfühlen kann
Viele beschreiben nach den ersten Sitzungen etwas Ähnliches: Gedanken, die vorher durcheinander waren, ordnen sich. Dinge werden greifbarer. Entscheidungen fallen leichter. Das Gefühl von Ohnmacht weicht oft einem konkreten nächsten Schritt. Manchmal ist es auch ungewohnt. Weil ich dir Fragen stelle, die du dir selbst nicht stellst. Weil wir Dinge ansprechen, die bisher eher im Hintergrund waren. Und genau dort entsteht Veränderung.
Nicht über Nacht. Aber spürbar, Schritt für Schritt.
Für wen Coaching bei mir passt und für wen nicht
Coaching passt gut, wenn du bereit bist, hinzuschauen. Auch dort, wo es vielleicht unbequem wird. Und wenn du offen bist, dich mit deinen eigenen Mustern und Entscheidungen auseinanderzusetzen. Wenn du schnelle Antworten suchst oder jemanden, der dir sagt, was du tun sollst, wirst du dich in dieser Form von Coaching eher nicht wiederfinden.
Warum du mir vertrauen kannst
Ich bin systemisch-lösungsorientierte Coachin, Supervisorin und Organisationsberaterin. Meine mehrjährige Ausbildung absolvierte ich am Kurszentrum Aarau, Institut für Coaching und Kurzzeitberatung, und ich bin Mitglied beim Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung sowie beim ZiS SLC SLK. Mehr zu mir findest du hier: Über mich.
Der nächste Schritt - wenn du möchtest
Du musst nicht wissen, wohin alles führt, bevor du beginnst. Es reicht, wenn du merkst: Da ist etwas, das ich gerne klären würde. Wenn dich dieser Text anspricht, könnte genau jetzt ein guter Moment sein, den ersten Schritt zu machen. Nicht, weil du schon alles weisst, sondern weil du beginnen möchtest, hinzuschauen. Schreib mir eine kurze Nachricht oder ruf mich an. Alles Weitere entwickelt sich von dort.
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